Wissenschaft trifft auf Theologie: Dan Browns "Origin"

Dan Brown hat wieder zugeschlagen:

Ähnlich „Illuminati“ (unvergesslich der Monolog des Camerlengo, als die Antimaterie kurz vor dem explodieren war) setzt sich der Autor mit der scheinbaren Unvereinbarkeit von Kirche, christlicher Lehre und Wissenschaft auseinander.

Die Christliche Lehre scheint schlechte Karten zu haben: Die Entstehung des Universums und die von Leben lässt sich ganzheitlich wissenschaftlich nachvollziehen, ein Gott war wohl dafür nicht nötig ….

Wie wir es von Dan Brown kennen, ist die inhaltliche, thematische Auseinandersetzung verpackt in einen reißenden Thriller. Man kommt kaum zum Atmen und schon gar nicht dazu, dass Buch nachts um drei endlich aus der Hand zu legen. Also eher nichts für Nächte vor wichtigen Tagesaufgaben!

Eine kleine Leseprobe:

Langdon fragte sich allmählich, ob auch nur einer dieser Leute Edmond richtig zugehört hatte. „Die Naturgesetze allein sind ausreichend, um Leben zu schaffen". Edmonds Entdeckung war ebenso spannend wie aufrührerisch, doch für Langdon stellte sich eine brennende Frage, die sich sonst überraschenderweise niemand sonst zu stellen schien: „Wenn die Naturgesetze so umfassend sind, dass sie ausreichen, um Leben zu erschaffen…wer hat dann die Naturgesetze erschaffen?“

 

Autor: Dan Brown

Verlag: Bastei Lübbe, Taschenbuch Band 17714

Lesen Sie auch die anderen Bücher des Autors: 

  • Illuminati
  • Sakrileg
  • The Da Vinci Code
  • Das verlorene Symbol
  • Inferno
  • Diabolus
  • Meteor

Eine Empfehlung von Dirk Bendrich